Wer auf dem Elberadweg unterwegs ist, sollte einen Abstecher in die malerische Altstadt von Buxtehude einplanen. Wenige Schritte von der imposanten St.-Petri-Kirche entfernt erzählt das Buxtehude Museum von der Geschichte der Hansestadt und ihrer Region – von den Anfängen bis in die Gegenwart.
Die modern inszenierte Ausstellung zur Stadtgeschichte zeigt, wie Buxtehude sich von der frühmittelalterlichen Klostergründung bis heute entwickelt hat. Ein multimediales Stadtmodell und zahlreiche Mitmachstationen veranschaulichen Themen wie Hafen, Handel und Stadtentwicklung – vom Hase & Igel bis zur Nudelfabrik.
Kunstinteressierte erwartet ein sehenswertes Kunstkabinett mit Werken von Hermann Martens (1910–1952) und Johann Jacob Gensler (1808-1845). Die Abteilung „Sakrale Kunst“ präsentiert mittelalterliche sowie neuzeitliche christliche Kunstwerke und gibt Einblicke in die Methoden ihrer Restaurierung. Ein einzigartiges Highlight ist die archäologische Ausstellung „Das Gräberfeld von Immenbeck“ mit faszinierenden Glasfunden, Schmuck und rund 1.400 Glasperlen aus dem 4. bis 6. Jahrhundert. Zu den ganz besonderen Objekten gehören zwei nahezu vollständig erhaltene Rüsselbecher.
Wechselnde Sonderausstellungen, öffentliche Führungen und verschiedene Kreativ- und Bildungsangebote ergänzen die Dauerausstellungen. So lässt sich die Geschichte Buxtehudes und der Region aus unterschiedlichen Perspektiven entdecken.
Gut zu wissen: Auch bei norddeutschem Regenwetter bietet das Museum eine willkommene Pause vom Radweg. An heißen Sommertagen sorgen angenehm temperierte Räume für Abkühlung. Als „Kühler Ort“ bietet das Museum damit bei jedem Wetter eine gute Gelegenheit einen kulturellen Zwischenstopp einzulegen. Für das leibliche Wohl sorgt das Museumscafé Baham mit hausgemachten Kuchen und Quiches.
Eintrittspreise im Buxtehude Museum
Erwachsene: 6 €
Ermäßigt: 4 €
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: frei
Gruppen ab 10 Personen: 4 € pro Person